Bei der AOI von elektronischen Baugruppen müssen Bilddaten mehrerer 2D-Kameras und 3D-Sensoren verarbeitet werden. Das APEX-X100 ist für die lokale Verarbeitung solcher Daten sowie für KI-Inferenz vorgesehen, sodass die Auswertung direkt an der Produktionslinie erfolgen kann.
Je nach Konfiguration stehen unterschiedliche Intel-Core-Prozessoren und NVIDIA-GPUs zur Verfügung. Die Variante APEX-X100-A11 kombiniert einen Intel Core i9-14900 mit einer NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell Max-Q. Der GPU-Beschleuniger verfügt über 24.064 CUDA-Kerne, 752 Tensor-Kerne und 188 RT-Kerne.
Technische Details
- CPU-Optionen: Intel Core i9-14900, i9-13900E oder i7-13700E
- GPU-Optionen: NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell Max-Q oder NVIDIA RTX 6000 Ada
- Arbeitsspeicher: bis zu 192GB DDR5 (4 × 48GB)
- Speicher: 2TB NVMe-SSD vorinstalliert
- Ethernet: 1 × 10Gbps LAN mit Marvell AQC113
- Ethernet: 3 × 2,5GbE LAN mit Intel I226
- 2 der 3 2,5GbE-Ports unterstützen 30W PoE
- Abmessungen (L × B × H): 340mm × 279mm × 215mm
- CPU und GPU sind je nach Konfiguration wählbar
Wo braucht man das?
Das Edge-KI-System eignet sich für AOI-Anlagen in der Elektronikfertigung. Dort können Bilddaten aus 2D-Kameras und 3D-Sensoren verarbeitet und KI-Modelle zur Erkennung von Löt-, Bestückungs- und Bauteilfehlern ausgeführt werden. Weitere Einsatzmöglichkeiten sind lokale KI-Inferenz und industrielle Bildverarbeitung.









