In der TDK-Lambda D1SE-Serie von DIN-Schienen-Netzteilen sind jetzt Modelle mit 12, 48 und 72V Ausgangsspannung erhältlich. Verfügbar waren bislang Versionen mit 120, 240 und 480W sowie für 24V. Die neuen Geräte sind für SPS, Sensoren, Roboterarme und Sicherheitsanwendungen (12-V-Modell) vorgesehen. Die 48-V-Ausgangsoption wurde für industrielle Netzwerke und Power over Ethernet (PoE) entwickelt. Das 72-V-Modell ist für Gleichstrommotoren und -antriebe ausgelegt.
Mit einem Wirkungsgrad von über 95 % werden interne Verluste reduziert, wodurch die Temperatur wärmeempfindlicher Komponenten wie Elektrolytkondensatoren gesenkt wird, was die langfristige Produktzuverlässigkeit erhöht und den Energieverbrauch senkt.
Technische Details
- Die Modelle können in einem Bereich von 85 bis 264 VAC sowie in Gleichstrombereichen von 93 bis 300V betrieben werden.
- Für beide Eingangsspannungstypen wurden Sicherheitszertifizierungen nach internationalen Normen erteilt.
- Die D1SE-Serie ist mit Push-in-Anschlüssen ausgestattet, was das automatisierte Einfügen von Kabelbäumen durch Roboter erleichtert.
- Eine optionale Schutzbeschichtung der Platine (A5) ist verfügbar und umfasst ein DC-OK-Relais mit geschlossenem Kontakt.
- Das robuste Metallgehäuse hat eine Breite von 38mm bei den 120-W-Modellen, 44mm bei den 240-W-Modellen und 60mm bei den 480-W-Modellen, sodass zusätzliche Komponenten auf der DIN-Schiene montiert werden können.
- Die Isolationsspannung zwischen Eingang und Ausgang beträgt 5000 VDC, zwischen Eingang und Erde 3100 VDC und zwischen Ausgang und Erde 750 VDC. Die D1SE-Modelle sind konvektionsgekühlt und für den Betrieb bei Umgebungstemperaturen von -25 bis +70 °C ausgelegt, wobei bei Temperaturen über 55°C ein Leistungs-Derating erfolgt.
Zertifizierungen vorhanden
Die D1SE-Serie ist nach den Normen IEC/EN/UL/CSA 61010-1, 61010-2-201, 62368-1 (Ed.3) und IS 13252-1 zertifiziert und trägt die CE- und UKCA-Kennzeichnung gemäß den Niederspannungs-, EMV- und RoHS-Richtlinien. Sie erfüllt zudem die Anforderungen an abgestrahlte und leitungsgebundene Emissionen gemäß EN 55011-B und CISPR11-B mit einer im Vergleich zu vielen industriellen Netzteilen sehr großen Sicherheitsmarge. Die Serie entspricht den Normen EN 61000-3-2 (Klasse A) für Oberschwingungsströme und IEC/EN 61000-6-2 für Störfestigkeit. Die Nennspannung für asymmetrische Spannungsspitzen (L-PE) gemäß IEC/EN 61000-4-5 beträgt 4 kV AC.
Wo braucht man das?
- Schaltschränke
- Eigenständige Maschinen und industrielle Systeme
- Informations- und Kommunikationstechnologie
- Power-over-Ethernet-Technologie (PoE)
- Industrielle Netzwerkanwendungen
- Systeme für erneuerbare Energien
- Ladeanwendungen für Elektrofahrzeuge









