26.10.2018

Digitale Temperatursensoren für medizintechnische Designs

Texas Instruments präsentierte eine Temperatursensor-Familie, die mit einer Ungenauigkeit von ±0,1 °C aufwartet. Der TMP117 ist laut TI der erste Single-Chip-Temperatursensor, dessen Leistungsfähigkeit auf dem Niveau von Platin-RTDs (Resistance Temperature Detectors) liegt. Der für medizinische Anwendungen vorgesehene TMP117M erfüllt die Anforderungen an medizinische Thermometer.


Bild: Texas Instruments

Für medizinische Anwendungen bietet der TMP117M in einem Bereich von 30°C bis 45°C eine Ungenauigkeit von ±0,1 °C. Er erfüllt damit die Anforderungen der für Patientenüberwachungs-Systeme geltenden Normen ASTM E1112 (American Society for Testing and Materials) und ISO 80601 (International Organization for Standardization).

 

Die Genauigkeit der Sensoren liegt auf dem Niveau von RTDs der Klasse AA für industrielle Anwendungen: Der TMP117 gibt die Temperaturwerte direkt und ohne zusätzliche Linearisierungs- oder Erfassungsfehler aus und liefert über einen weiten Bereich exakte Temperaturangaben:

  • ±0,1 °C von -20 °C bis +50 °C,
  • ±0,15 °C von -40 °C bis +50 °C
  • ±0,2 °C von -40 °C bis +100 °C
  • ±0,25 °C von -55 °C bis +125 °C
  • ±0,3 °C von -55 °C bis +150 °C

Als Starthilfe für das Design können Entwickler auf das TMP117EVM Evaluation Board zurückgreifen.

 

Der digitale Temperatursensor TMP117M (medizinanwendung) ist ab sofort in Produktionsstückzahlen lieferbar, während der TMP117 als Vorserienmuster zur Verfügung steht. Beide Produkte gibt es im No-Lead-Gehäuse der Bauart WSON mit 6 Pins. Der TMP117 und der TMP117M kosten 1,60 US-Dollar bzw. 2,44 US-Dollar (ab 1.000 Stück).


 


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