Differenz-Hallschalter

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Der iC-MZ von iC-Haus ist ein integrierter Baustein bestehend aus einem Differenz-Hallschalter mit nachgeschalteten komplementären Leitungstreibern. Die beiden integrierten Hallsensoren besitzen einen Abstand von 2 mm zueinander und werten die magnetische Felddifferenz aus. Magnetische Gleichfelder werden nicht bewertet, so dass der Baustein neben der direkten Abtastung von magnetischen Polrädern mit einem zusätzlichen Stützmagneten auch ferromagnetische Zahnräder erfassen kann.

 

Die magnetischen Eingangsfrequenzen reichen von DC bis zu 40 kHz. Magnetische Gleichfelder bis zu 500 mT werden toleriert. Eine magnetische Signaldifferenz von 5 mT reicht zum Schalten der Ausgänge aus. Die Ausgangstreiber sind RS-422-kompatibel und in ihrer Ausgangscharakteristik an den Wellenwiderstand von langen Leitungen angepasst. Bei 24 V Versorgungsspannung können mindestens 200 mA Treiberstrom geliefert werden. Der Versorgungsspannungsbereich reicht von 5 bis 36V. Der im 4 mm x 4 mm DFN10-Gehäuse erhältliche Baustein verfügt über eine integrierte Abschaltung bei Übertemperatur und Unterspannung sowie einen Testmodus, der eine direkte Ansteuerung des Zweikanal-Leitungstreibers unter Umgehung der Hallsensoren erlaubt. Zusätzlich steht das analoge Differenz-Hallsignal separat für Diagnose- und Justagezwecke zur Verfügung. Typische Einsatzgebiete des iC-MZ im industriellen Temperaturbereich von - 40 bis 125 °C sind laut Hersteller Zahnrad- und Polradsensoren und darauf aufbauende magnetische Inkrementalencoder, aber auch Näherungs- und Endlagenschalter.

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