10.08.2018

Deutsche Elektroindustrie wächst im 1. Halbjahr 2018 um 3,6 Prozent gegenüber Vorjahr

Im Juni dieses Jahres verfehlten die Auftragseingänge ihren Vorjahreswert um 1,0 Prozent. Inländische Kunden orderten 2,2 Prozent weniger, ausländische 0,2 Prozent. Während die Aufträge aus dem Euroraum um 5,2 Prozent stiegen, gaben die Bestellungen aus Drittländern um 3,0 Prozent nach.


Bild: ZVEI

Im gesamten ersten Halbjahr 2018 kamen die Bestellungen auf ein Plus von 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hier steht einem Auftragsrückgang um 4,0 Prozent aus dem Inland ein Zuwachs um 5,3 Prozent aus dem Ausland gegenüber. Kunden aus der Eurozone erhöhten ihre Bestellungen in den ersten sechs Monaten um 2,2 Prozent, die Nachfrage aus Drittländern wuchs um 7,1 Prozent.

 

Die preisbereinigte Produktion der Branche ist im Juni um 4,2 Prozent gegenüber Vorjahr gestiegen. Kumuliert von Januar bis Juni wurde ein Plus von 3,3 Prozent erzielt.

 

Mit 17,3 Milliarden Euro lagen die Branchenerlöse im Juni 2018 um 1,7 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Während der Inlandsumsatz leicht um 0,9 Prozent auf 8,1 Milliarden Euro fiel, nahm der Auslandsumsatz um 4,0 Prozent auf 9,2 Milliarden Euro zu. Die Erlöse mit Kunden aus dem Euroraum (+ 6,0% auf 3,3 Mrd. €) stiegen im Juni doppelt so stark wie die mit Kunden aus Drittländern (+ 2,8% auf 5,9 Mrd. €).

 

Im gesamten ersten Halbjahr legten die Erlöse der deutschen Elektroindustrie um 3,6 Prozent gegenüber Vorjahr auf 96,2 Milliarden Euro zu. Inlandsumsatz (+ 3,4% auf 45,6 Mrd. €) und Auslandsumsatz (+ 3,8% auf 50,6 Mrd. €) entwickelten sich dabei zwischen Januar und Juni recht ähnlich. Mit Kunden aus der Eurozone wurden 18,7 Milliarden Euro erlöst (+ 5,1%), mit Kunden aus Drittländern 31,9 Milliarden Euro (+ 3,0%).


 


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