13.09.2019

Bodensensor

Murata bringt einen Bodensensor, der drei Sensoren in einem Gehäuse vereint. Der 13 cm große Sensor soll den Zustand des Ackerbodens messen und Wasser mit hoher Genauigkeit kanalisieren. Der Sensor kann die elektrischer Leitfähigkeit, die Temperatur und den Feuchtigkeitsgehalt des Bodens überwachen. Die Möglichkeit zur präzisen Erfassung der elektrischen Leitfähigkeit verleiht den Landwirten die Fähigkeit, den idealen Zeitpunkt zum Ausbringen von Dünger zu ermitteln, während die Information über den Wassergehalt des Bodens eine rechtzeitige Bewässerung möglich macht.


Bild: Murata

Bei einem Betriebsspannungsbereich von 3 bis 6,5V und einer maximalen Stromaufnahme von 50mA bietet der Sensor einen Leitfähigkeits-Messbereich von 0 bis 5,0dS/m bei einer Genauigkeit von ±3% vom Vollausschlagsbereich. Der Feuchtigkeits-Messbereich beträgt 0 bis 60% VWC bei einer Genauigkeit von ebenfalls ±3% des Vollausschlagsbereichs. Temperaturen werden in einem Bereich von -20 bis +70°C mit einer Genauigkeit von ±1°C gemessen.

 

Der Sensor ist gemäß Schutzart IP68 vor Wasser und Staub geschützt und dank seines Rostschutzes für die Verwendung unter rauen Einsatzbedingungen ausgelegt. Er ist für die Schnittstellen UART, RS232E, RS485 und SDI-12 geeignet und unterstützt maximale Kabellängen von 3m (UART) bzw. 10m (RS232E) oder 300m (RS485). Mit drei AA-Batterien ist ein Jahr Dauerbetrieb möglich.


 


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