Das nach AEC-Q102 zertifizierte Bauteil ist laut Angabe des Herstellers für die isolierte Datenkommunikation, schnelle Signalumschaltung, die Isolierung von Massesignalen und die Logik-Spannungspegelumsetzung in Anwendungen der Automobilindustrie optimiert. In Elektrofahrzeugen (EV), Hybridfahrzeugen (HEV) und Elektrofahrzeugen mit niedriger Geschwindigkeit (LSEV) sorgt der Optokoppler für die Isolierung der Kommunikationsbusse bei CAN-, LIN-, I2C- und SPI-Schnittstellen, ebenso wie bei isolierten Ansteuerungsschaltungen, beispielsweise bei Treibern für Leistungsmodule.
Der VOMHA43A besteht aus einer GaAlAs-Infrarot-Leuchtdiode, die optisch mit einem integrierten Fotodetektor und einem Transistor gekoppelt ist. Der Fotodetektor ist durch eine Sperrschicht vom Transistor isoliert, um die Auswirkungen der Miller-Kapazität zu verringern. Der Optokoppler verfügt über eine Open-Collector-Ausgangsfunktion, die es Entwicklern ermöglicht, die Lastbedingungen bei der Anbindung an verschiedene Logiksysteme anzupassen, wobei eine Faraday-Abschirmung auf dem Detektorchip dafür sorgt, dass das Bauelement hohe Gleichtakt-Transientenspannungen zwischen Eingang und Ausgang unterdrückt und minimiert.
Der Optokoppler arbeitet in einem Temperaturbereich von -40°C bis +125°C.









