13.12.2006

Atmel sucht Käufer für Fabs in Deutschland und England




Bei Atmel stehen einige Umstrukturierungen ins Haus, die dem Unternehmen Kosteneinsparungen bringen sollen. Geplant ist der Verkauf der Fertigungszentren in North Tyneside, England, und in Heilbronn, Deutschland. Im Gegenzug sollen die verbliebenden Fabriken besser ausgelastet und die Kontakte zu Auftragsfertigern intensiviert werden. Atmel hofft, sich so wieder verstärkt innovativen Neu-Entwicklungen widmen zu können. Die Kosteneinsparungen werden im Bereich von 70 bis 80 Mio.US$ für das Jahr 2007 veranschlagt. Für 2008 werden bis 95 Mio.US$ erwartet. Damit verbunden ist der Abbau von zirka 300 Arbeitsplätzen, das sind ungefähtr 10% der Gesamtzahl. Vom Verkauf der erwähnten Werke wären annähernd 1000 weitere Mitarbeiter betroffen. Der Käufer soll dann auch als Fertigungsdienstleister für Atmel tätig sein. Noch in diesem Quartal fallen einmalige Kosten für die geplanten Maßnahmen in Höhe von 200 Mio.US$ an.


 


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