Phoenix Contact erweitert den Funktionsumfang seiner AC-Ladsteuerungen Charx control modular: Mit automatisierter Authentifizierung nach ISO 15118-2 (Plug-and-Charge) und geführter Erstkonfiguration per App unterstützen die Controller weitere Features für den normkonformen Betrieb von AC-Ladeinfrastruktur.
Das Software-Release 1.9.0 ergänzt die Baureihen SEC 3050 und SEC 3150 um Plug-and-Charge-Funktionalität nach ISO 15118 2 und eine Hubject-Zertifizierung. Parallel stellt das Unternehmen eine mobile App vor, die Elektroinstallateure durch die Erstkonfiguration von AC-Ladestationen und Wallboxen führt.
Plug-and-Charge und Hubject Zertifizierung
Mit dem Update unterstützt Charx control modular die automatische Authentifizierung und Abrechnung von Ladevorgängen. Die Hubject-Zertifizierung stellt dabei die Interoperabilität im Plug-and-Charge-Ökosystem sicher und reduziert laut Anbieter den Zertifizierungsaufwand für Betreiber und Hersteller. Die Software erfüllt die Anforderungen der AFIR.
Technische Erweiterungen
Neben Plug-and-Charge integriert das Release weitere Sicherheits- und Protokollupdates, darunter OCPP 1.6J, ISO 15118 2 sowie ergänzende Sicherheits-Patches.
Wozu braucht man die App?
Die App ermöglicht dem Installateur von Ladeinfrastruktur eine geführte Parametrierung von Ladepunkten. Dies schließt die Vergabe eindeutiger Bezeichnungen, Einstellungen des Lastmanagements bis hin zur Auswahl des Freigabemodus ein. Sie verbindet sich per Ad-hoc-WLAN oder bestehendem Netzwerk mit dem Controller und unterstützt Android sowie iOS. Für weiterführende Einstellungen ist ein Direktsprung in das integrierte Web-based Management möglich.
Das Software-Release 1.9.0 steht ab sofort im Download-Bereich der jeweiligen Artikelseite bereit. Die Mobile App wird für Android und iOS veröffentlicht.









