800G-AEC-Retimer plus Eva-Kit und Referenzdesign

EMBEDDED SYSTEMS IT-ENGINEERING

Microchip stellt eine Lösung für 800G Active Electrical Cables (AECs) vor, die in generativen KI-Netzwerken zum Einsatz kommen. Der 800G-Retimer META-DX2C wird durch ein Hardware- und Software-Referenzdesign mit Microchip-Komponenten unterstützt

 



Der Ausbau generativer KI- und KI/ML-Technik erhöht die Nachfrage nach mehr Hochgeschwindigkeitsverbindungen und damit auch den Bedarf an 800G-Anbindung in Backend-Rechenzentrumsnetzwerken und -anwendungen. Dafür lassen sich aktive elektrische Kabel (AECs; Active Electrical Cables) nutzen.

Microchip Technology stellt dafür einen beschleunigten Entwicklungspfad für QSFP-DD- (Quad Small Form Factor Pluggable Double Density) und OSFP-(Octal Small Form Factor Pluggable)-AEC-Kabel vor. Dabei kommt der 800G-Retimer META-DX2C zum Einsatz. Dieser wird von einer Lösung für die Entwicklung von 800G-AECs unterstützt, einschließlich eines Hardware-Referenzdesigns und eines CMIS-Softwarepakets (Common Management Interface Specification).

Das neueste Mitglied der Ethernet-PHY-Reihe META-DX2 wird mit Mikrocontrollern und weiteren Komponenten von Microchip kombiniert, um ein Referenzdesign für die AEC-Entwicklung bereitzustellen. Der Retimer META-DX2C ermöglicht AEC-Verbindungen für hochdichte Netzwerke.


Der Retimer …

basiert auf 112G-SerDes mit hoher Reichweite, die bis zu 40 dB unterstützen und dünnere sowie längere AECs ermöglichen. Microchip bietet auch ein validiertes Paddle-Card-Hardware-Referenzdesign und ein Softwarepaket, das die CMIS-Software in einem 32-Bit-PIC32-Mikrocontroller von Microchip implementiert. Der META-DX2C kann auch bei der Datenanbindung von Switches und Routern in Rechenzentren genutzt werden.


Entwicklungspaket

Der 800G-AEC-Retimer META-DX2C wird durch ein Paddle-Card-Referenzdesign unterstützt, das den Retimer, den PIC32-Mikrocontroller, die Oszillatoren, den Abwärtsregler und den linearen Spannungsregler enthält, die alle von Microchip stammen. Das mitgelieferte Software-Entwicklungskit (SDK) unterstützt die CMIS-5.2-Spezifikation.

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