18.10.2019

3D-Kamera mit GigE-Schnittstelle und VGA-Auflösung

Die Basler blaze Kamera ist eine industrielle 3D-Kamera, die auf Basis des Time-of-Flight-Prinzips arbeitet. Ausgestattet mit Laserdioden-Technologie (VCSEL), arbeitet die Kamera im Nah-Infrarot-Spektrum, also im Wellenlängenbereich um 940 nm, und ist daher auch für den Einsatz unter Tageslichtbedingungen geeignet. Mit einem Multipart-Bild, bestehend aus Entfernungs-, Intensitäts- und Konfidenzkarte und einer Bildrate von 30fps generiert sie 3D-Punktwolken und 2D-Graubilder in Echtzeit innerhalb der Kamera.


Bild: Rauscher

Das Messprinzip der ToF-Kamera beruht auf der Zeit, die das Licht von der Lichtquelle zum Objekt und zurück zur Kamera benötigt. Je weiter die Entfernung, desto länger die benötigte Zeit. Die Lichtquelle und die Bilderfassung sind dabei so synchronisiert, dass die Entfernungen aus den Bilddaten berechnet werden können.

 

Der integrierte Sony DepthSense IMX556PLR-C-Sensor mit CAPD (Current Assisted Photonic Demodulator) Pixelstruktur ermöglicht im Zusammenspiel mit der Back-Illuminated CMOS-Sensorarchitektur ein präzises und sensitives Abtasten des reflektierten Lichts. Damit ermöglicht die Basler blaze 3D-Kamera, unabhängig von Licht und Kontrast und mit einer Auflösung von 640 Pixel x 480 Pixel, annähernd millimetergenaues, optisches Messen über einen Messbereich von bis zu zehn Metern.

 

Mit integriertem Objektiv und Infrarot-Beleuchtung ist die Basler blaze eine IP67-geschütze Einheit ohne bewegliche Komponenten.


 


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