18.10.2019

26-Bit-Encoder zur Auswertung magnetischer und optischer Sensoren

Der 26-Bit Encoder-Signalprozessor iC-TW29 mit integriertem EEPROM dient zur Auswertung magnetischer und optischer Sensoren, die Sinus- und Cosinus-Signale erzeugen. Ein Knopfdruck genügt zum Einstellen der erforderlichen Signalverstärkung und zur Korrektur von Signalfehlern, beispielsweise zur Konfektionierung von MR-Sensoren oder optischen Sinusgebern. Danach minimiert eine permanente Auto-Korrektur den Winkelfehler, so dass die integrierten RS422-Ausgangstreiber optimale Quadratursignale liefern – mit bis zu 262144 Impulsen bei Durchlaufzeiten von 2,4µs oder 5µs.


Bild: iC Haus

Erstmalig ist eine Positionskorrektur für den mechanischen Rundlauffehler integriert. Dies ist ei ärgerliches Problem bei exzentrisch laufenden optischen Teilungen oder magnetischen Polrädern.

 

Gleichzeitig besteht durch den FlexCount Interpolatorkern volle Anwendungsfreiheit: Eine beliebige Eingangsauflösung, von einer binären oder dezimalen Teilung, wird in eine beliebige Ausgangsauflösung umgesetzt, also unabhängig für ABZ, für UVW, für BiSS oder SPI. Auch magnetische Sensoren am Wellenende von Servo-Motoren kann iC-TW29 sehr fein auflösen, auf 17 Bit und mehr; ein batteriegepufferter Hall-Multiturn kann optional ergänzt werden.

 

An einer einseitigen Versorgung von +3,3V arbeitet der Baustein iC-TW29 im industriellen Betriebstemperaturbereich von -40 bis +125 Grad Celsius. Als externe Beschaltung können bereits wenige Komponenten genügen, beim Einsatz als Inkrementalgeber beispielsweise ein Spannungsregler und eine Schutzdiode gegen Verpolung.

 

iC-TW29 kommt im 32-poligen QFN-Gehäuse, das 5mm x 5mm auf der Platine benötigt. Zur Bemusterung stehen anschlussfertige Demo-Boards, die später auch als Programmieradapter dienen, sowie ein PC-Bedienprogramm zur Verfügung. 


 


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