2-Kanal-Bidirektionalisolatoren

Würth Elektronik erweitert sein Angebot digitaler Isolatoren (WPME-CDIS und WPME-CDIP) um 2-Kanal-Bidirektionalisolatoren für I²C-Kommunikationsschnittstellen. WPME-CDI2C ermöglicht bidirektionale Datenübertragung mit bis zu 2 MHz, wodurch sich der Isolator laut Anbieter für die meisten I²C-Kommunikationsanwendungen eignet. Das SOIC-8NB-Gehäuse ist pin-kompatibel mit gängigen Standard-I²C‑Isolatoren auf dem Markt.



I²C ist eine Standardschnittstelle für die interne Kommunikation zwischen verschiedenen Schaltungen. Sie findet Verwendung in IoT und Unterhaltungselektronik (Sensoren, Displays), industrieller Automatisierung (Sensornetzwerke, Überwachungssysteme, Motorsteuerungen) oder der Automobilindustrie (BMS, Motorsteuerung, Sensoren). Auch viele Sensoren unterstützen die I²C-Kommunikation.


Warum braucht man das?

Isolatoren sind für all diese Anwendungen wichtig, um digitale Signale galvanisch zu trennen, Datenkommunikationsfehler oder Datenkorruption zu vermeiden, Potentialunterschiede zu verhindern und die Störfestigkeit zu verbessern. Ganz entscheidend ist auch der Spannungsschutz für Menschen und empfindliche Schaltungen. Die I²C-Schnittstelle erfordert eine bidirektionale Datenübertragung. Dies muss auch durch die Isolatoren unterstützt werden.

Der für bidirektionale I²C-Schnittstellenanwendungen zur Datenübertragung mit bis zu 2 MHz konzipierte Isolator WPME-CDI2C bietet eine Isolationsspannung von bis zu 3750VRMS gemäß der Norm UL 1577 und eine Grundisolationsstufe gemäß IEC 60747-17 (VDE 0884-17). Der Isolator weist eine Störfestigkeit gegenüber Systemrauschenmit von ±150kV/µs (CMTI common-mode transient immunity) auf.

Das Bauelement ist ab Lager in zwei Varianten verfügbar:

  • Die eine bietet einen bidirektionalen seriellen Datenkanal (Serial Data Line, SDA) und einen bidirektionalen seriellen Taktkanal (Serial Clock Line, SCL).
  • Die andere bietet einen bidirektionalen seriellen Datenkanal (SDA) und einen unidirektionalen seriellen Taktkanal (SCL).