TU München stellt KI-Chip vor

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Die Technische Universität München (TUM) hat einen KI-Chip in 7-nm-Technologie gefertigt. Dabei wurde eine Datenverarbeitung ohne Cloud-Nutzung implementiert.



An der Technischen Universität München (TUM) ist ein KI-Chip in 7-Nanometer-Technologie von TSMC entstanden. Das Forschungsteam plant, zukünftig mindestens drei neue Designs zu entwerfen, die ab 2028 von der European Semiconductor Manufacturing Company (ESMC) in Dresden gefertigt werden sollen.


Was ist das Besondere?

Anders als Hersteller von Cloud-basierten KI-Chips wie beispielsweise NVIDIA, konzentrierte man sich bei dem an der TUM entwickelten KI-Chip auf eine Technologie, die Daten vor Ort direkt am Gerät verarbeitet und nicht in die Cloud schickt.

Die auf dem Open-Source-Standard RISC-V basierenden KI-Chips lassen sich an eine spezifische Aufgabe anpassen, etwa um bei einer Gesundheitsanwendung den Herzschlag oder Hirnsignale aufzuzeichnen und auszuwerten oder aber ein Sprachmodell einzusetzen. Auch für Kontrollelektronik in Quantencomputing sollen die KI-Chips in wenigen Jahren zum Einsatz kommen. Durch die lokale Verarbeitung der Daten ist die Technologie cybersicher und vor dem Missbrauch durch Dritte geschützt.


Ausblick auf die Lehre

Seit Oktober 2025 fördern das Bayerische Wissenschaftsministerium sowie das Bayerische Wirtschaftsministerium das Munich Advanced Technology Center für High-Tech Chips (MACHT-AI) an der TUM. In den kommenden fünf Jahren sollen hier mehr als 300 Studierende und Forschende der TUM aus dem Ingenieur- sowie Informatikbereich den Entwurf und die Entwicklung von KI-Chips lernen. Der erste Trainingsworkshop findet im März statt.

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