Testumgebung für digitalen Batteriepass

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Das Projekt BatteryPass-Ready hat eine Online-Testumgebung für den digitalen Batteriepass entwickelt, die Unternehmen bei der Vorbereitung auf die EU-Pflicht ab Februar 2027 unterstützt. Dort können sie ihre Batteriedaten prüfen und testen, ob ihre Lösungen mit den Anforderungen und anderen Systemen zusammenarbeiten. Zum Start stehen eine Datenprüfung sowie elf Testszenarien bereit, die helfen, Fehler früh zu erkennen und die eigene Lösung zu verbessern.



Der Batteriepass trat mit dem Start des Projekts BatteryPass-Ready zum 1. April 2025 in eine erste Umsetzungsphase. Ziel des Projekt-Konsortiums war es, eine Testumgebung für Anwender des Batteriepasses zu entwickeln und allen Akteuren im Batterie-Ökosystem zugänglich zu machen. Das Projekt BatteryPass-Ready läuft über zwei Jahre und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert.

Die Testumgebung für den digitalen Batteriepass ist jetzt online.


Die Testumgebung...

unterstützt zum Start mit einer Datenvalidierung sowie elf verschiedenen Testszenarien Batterie-Hersteller und -Anbieter dabei, sich auf den ab Februar 2027 EU-weit verpflichtenden Batteriepass vorzubereiten. So können sie prüfen, ob ihre Datengrundlage konform zu den EU-Standards ist und ihre Batteriepass-Lösungen interoperabel im Batterie-Ökosystem funktionieren. Unterstützt haben das Projekt mehr als 100 assoziierte und Supporting-Partner, die mit ihren Anforderungsprofilen den Anwenderfokus der digitalen Testumgebung sicherstellen.  

In der Testumgebung kann man auf Vorlagen und Leitfäden zugreifen, Daten plausibilisieren und die Funktionalitäten in den gängigsten elf Testszenarien prüfen. Die Prüfergebnisse spielt die Testumgebung direkt aus, sodass schon in der Entwicklungsphase iterative Anpassungen der eigenen Lösung vorgenommen werden können.

Zum Start können Unternehmen in der Testumgebung zunächst ihre Daten auf Vollständigkeit und EU-Konformität prüfen. Das System unterscheidet dabei je nach gewählter Batteriekategorie und deren unterschiedliche Anforderungen an die Datenattribute. Dazu zählen Batterien für Elektrofahrzeuge, Industriebatterien mit einer Kapazität von mehr als zwei kWh und Batterien für leichte Verkehrsmittel wie E-Bikes. Die Projektpartner werden die Datenvalidierung in kommenden Versionsupdates schrittweise um zusätzliche Prüfbausteine erweitern.


Elf Testszenarien in drei Anwendungsfällen

Im Mittelpunkt steht neben der reinen Datenvalidierung das Zusammenspiel der verschiedenen Akteure im Batterie-Ökosystem. Die Testumgebung prüft, wie sich die Batteriepass-Lösung des Anwenders gegenüber anderen Akteuren verhält und stellt deren Anfragen über vordefinierte Szenarien nach. So prüft etwa ein Szenario, wie das eigene System auf Datenabfragen externer Partner reagiert und ob die angeforderten Batteriepassdaten im beabsichtigten Umfang, im korrekten Format und im Einklang mit den jeweiligen Zugriffsrechten übermittelt werden.

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