Forschungsprojekt für satellitengestützte 5G-Kommunikation

FORSCHUNG & ENTWICKLUNG

Im Forschungsprojekt 5G-aNTeNna entwickeln Silicon Austria Labs (SAL), TechniSat, EnSilica, Terma Technologies, FRITZ! und CISC Semiconductor gemeinsam Technik für die satellitengestützte 5G-Kommunikation. Unter Leitung von SAL soll ein 5G-NTN-Endgerät mit Phased-Array-Antennentechnik für die geplante europäische Satelliteninfrastruktur IRIS² entstehen.



Das Projekt verbindet 5G Non-Terrestrial Networks (5G-NTN) mit Phased-Array-Antennen für die Kommunikation im Ka-Band. Ziel ist eine in Europa entwickelte Technik für die Verbindung terrestrischer Mobilfunknetze mit Satellitenkommunikation. Dabei soll die Entwicklung von der Forschung bis zur späteren industriellen Fertigung berücksichtigt werden.

Die Projektpartner übernehmen unterschiedliche Aufgaben.

  • SAL leitet das Projekt und arbeitet unter anderem an drahtloser Kommunikation und Millimeterwellentechnik.
  • TechniSat bringt Kenntnisse aus Satelliten- und Kommunikationstechnik sowie Elektronikentwicklung und -fertigung ein.
  • EnSilica entwickelt HF-, Millimeterwellen-, Mixed-Signal- und Digital-ICs und verfügt unter anderem über Technik für Ka-Band-Beamforming und 5G-NTN-Modems.
  • Terma Technologies beteiligt sich mit seiner SPECTRA Software Defined Radio (SDR)-Plattform.
  • FRITZ! bringt seine Erfahrung mit Breitbandtechnik ein. CISC Semiconductor steuert SDR- und FPGA-basierte Technik für Test, Verifikation und Messung bei.


Das geplante System ist für die EU-Satelliteninfrastruktur IRIS² vorgesehen. Diese soll Kommunikationsdienste unter anderem für Behörden, Verteidigung, Unternehmen und kritische Infrastrukturen bereitstellen.

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