Das Whitepaper ist deutschsprachig, umfasst 13 Seiten, gibt einen Überblick über 5G Campusnetze und ist kostenlos zum Download erhältlich.
Worum geht es?
- 5G Campusnetze bieten Unternehmen die Möglichkeit, ein lokales 5G-Netz zu betreiben. Deutschland ist nach Angaben der Autoren internationaler Vorreiter bei der Frequenzvergabe für diese lokalen Netze.
- 5G Campusnetze schaffen die Voraussetzung, alle Komponenten einer Produktionsstätte in Echtzeit miteinander zu vernetzen. Das ermöglicht die passgenaue und sichere Digitalisierung von Produktionsstätten in der Automobil- und Chemieindustrie, des Energiesektors, Bergbau, Land- und Fortwirtschaft sowie des Gesundheitswesens aber auch von Logistik an Häfen und Flughäfen. Im Bereich der Intralogistik können so autonome Fahrzeuge per Schwarmsteuerung eingesetzt werden. Ein lokales Kommunikationsnetz ermöglicht den Betrieb der autonomen Fahrzeugflotte über das gesamte Einsatzgebiet.
Deutschland als Vorreiter
- Das Potenzial von 5G Campusnetzen wird in Deutschland für produzierende Industriebetriebe mit mehr als 250 Mitarbeitenden auf 5.000 bis 10.000 Unternehmen geschätzt – dieses Potenzial ist noch nicht erreicht.
- Deutschland gilt mit der Freigabe des Frequenzbereichs von 3,7 bis 3,8GHz als internationaler Vorreiter bei der lokalen Frequenzvergabe, was auch andere Länder dazu inspiriert hat, ähnliche Regelungen einzuführen.
- Laut einer Umfrage aus 2024 haben 18 europäische Länder dedizierte Frequenzbereiche für Campusnetze geschaffen, wobei Deutschland weiterhin die führende Position in Europa bei der Anzahl solcher Netze einnimmt.
- Europa hält mit 39% den größten Anteil an weltweiten Campusnetzen, gefolgt von Nordamerika mit 28%.



