Download: Tipps zum SEPIC-Wandler-Design

AUSBILDUNG & KARRIERE FORSCHUNG & ENTWICKLUNG DC/DC-WANDLER

Eine 28seitigen, deutschsprachigen Applikationsbericht über SEPIC (Single-Ended-Primary-Inductor-Converter) bietet Würth Elektronik an. Der Schwerpunkt liegt auf Schwerpunkt auf dem Thema Induktivitäten.



Die Application Note ANP135 „Der SEPIC mit gekoppelten und entkoppelten Speicherdrosseln“ beschreibt den Betrieb eines Single-Ended-Primary-Inductor-Converters im kontinuierlichen und diskontinuierlichen Modus (CCM - continuous conduction mode und DCM - discontinuous conduction mode). Das 28-seitige Dokument thematisiert darüber hinaus Designüberlegungen und Richtlinien mit Schwerpunkt auf Induktivitäten.


Was ist SEPIC?

Der SEPIC (Single-Ended-Primary-Inductor-Converter) ist eine nicht isolierte Schaltnetzteiltopologie, die eine Ausgangsspannung erzeugt, die höher, gleich oder niedriger als die Eingangsspannung sein kann. Typische Anwendungen sind akkubetriebene Produkte und Ladegeräte, automobile Energiesysteme, Photovoltaikwechselrichter, Offline-LED-Beleuchtung sowie Leistungsfaktorkorrekturstufen.


Worum geht es im Bericht?

Die AppNote bietet eine Betrachtung des SEPIC-Wandlers mit Schwerpunkt auf Induktivitäten. Besonderes Augenmerk liegt auf der Implementierung mit einer gekoppelten Induktivität, wie zum Beispiel WE-MCRI von Würth Elektronik, einschließlich der Analyse der Ripplestromsteuerung und der Rolle der Streuinduktivität für die Wandlerleistung.

Unterstützt wird die Analyse durch SPICE-Simulationen und Messungen an einem realen DC-DC-SEPIC-Wandler-Prototyp.


Gekoppelt oder ungekoppelt

Im Gegensatz zu Topologien mit nur einer Induktivität, wie Buck, Boost oder Buck-Boost, benötigt die Leistungsstufe des SEPIC zwei Induktivitäten. Diese können als ungekoppelte, gesonderte Induktivitäten implementiert oder alternativ mit zwei Wicklungen auf einem gemeinsamen Kern als gekoppelte Leistungsinduktivität aufgebaut werden. Dieser Aufbau reduziert die Anzahl an Komponenten und erfordert eine geringere Induktivität, um die gleiche Ripplestromamplitude zu erzeugen, verglichen mit einer Lösung mit ungekoppelten Induktivitäten. Darüber hinaus ermöglicht die magnetische Kopplung der Wicklungen die Implementierung von „Ripple Current Steering“. Dabei handelt es sich um eine Technik, bei der der Ripplestrom der Eingangswicklung auf die Ausgangswicklung „gesteuert“ wird, was das leitungsgebundene EMI-Rauschen reduziert.

Es wird erläutert, dass es wichtig ist, die Auswirkungen der Streuinduktivität auf die Leistung eines SEPIC mit gekoppelten Induktivitäten zu verstehen. Dort kann eine höhere Streuinduktivität im Gegensatz zu den üblichen Fällen von Vorteil sein.


Der Bericht kann kostenfrei über den unten angeführten Link heruntergeladen werden.

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