Cyber Security Challenge: Nachwuchs-Hacker gesucht

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In dem bundesweiten Wettbewerb “Cyber Security Challenge” sind junge Leute zwischen 14 und 26 Jahren aufgerufen, ihre Hacking-Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich, die erste Runde läuft bis zum 1. Juni 2021.



Ausrichter des Wettbewerbs ist der Verein NFITS (Nachwuchsförderung in der IT-Sicherheit e. V.). Der Cyber Campus NRW ist offizieller Partner des Wettbewerbs. Ein Team von IT-Security-Experten der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) hat einige der Aufgaben im Wettbewerb entwickelt.

Diese erste Runde steht allen offen. Die jeweils zehn besten Teilnehmer qualifizieren sich in den Kategorien Junior (bis 21 Jahre) und Senior (22 bis 26 Jahre) für das Finale Anfang Juli. Dort entscheidet sich, wer zu den fünf Leistungsstärksten gehört. Diese bilden das diesjährige Nationalteam und vertreten Deutschland bei der European Cyber Security Challenge.

Erstmals soll im Anschluss eine Weltmeisterschaft stattfinden. Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie findet der Wettbewerb bereits zum zweiten Mal ausschließlich online statt.


Was ist die Aufgabe

Der Wettbewerb ist eine virtuelle Schnitzeljagd, bei der eine Flag - typischerweise ein Codeschnipsel, ein Stück Hardware in einem Netzwerk oder eine Datei – zu finden ist. Die Aufgaben liegen in den Bereichen Kryptographie, Web-Anwendungen, Reverse Engineering oder Netzwerksicherheit. Die Aufgaben liegen in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen vor, so dass Anfängern und Fortgeschrittene mitmachen können. Hilfreich sind Grundwissen in der allgemeinen Informatik, Spaß am Knobeln und Interesse für IT-Sicherheit.
 

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