06.03.2012

Toshiba: Kostenlose Software für die Entwicklung von ARM-Antriebssteuerungen




Toshiba Electronics Europe kündigt ein kostenloses PC-Softwarepaket für die Entwicklung, das Prototyping und Testen von Embedded-Antriebssteuerungen mit ARM Cortex-M3-basierten Motorsteuerungs-Mikrocontrollern an. Die  "MotorMind"-Software arbeitet mit Toshibas TMPM37x-MCU-Familie, die integrierte Motorsteuerungsfunktionen enthält. Dazu zählen eine Vektor-Engine (VE) und programmierbare Motorsteuerungsausgänge (PMD – Programmable Motor Drive).

 

Mit MotorMind können Entwickler Motorsteuerungsparameter über eine grafische Benutzeroberfläche einstellen, modifizieren und verwalten. Die GUI unterstützt auch eine Digital-Speicheroszilloskop-Funktion, die „Schnappschüsse“ interner Motorparameter an kritischen Punkten während des Betriebs aufnimmt.

 

Die über die GUI eingestellten Parameter werden direkt auf ein Evaluierungsboard übertragen, das im Lieferumfang des entsprechenden MCU-Starterkits enthalten ist. Der Motor kann dann sofort mit den neuen Einstellungen betrieben werden. Die Software bietet verschiedene Ansichten, einschließlich einer Drehzahl- und Drehmoment-Anzeige, eine Statistik- und eine CPU-Last-Anzeige. Entwickler können damit in Echtzeit beobachten, wie sich die Änderung von Motorsteuerungsparametern direkt auf das Antriebsverhalten und die MCU-Performance während des Beschleunigens, des Betriebs bei der Solldrehzahl und bei der Drehzahldrosselung auswirken. Die Parameter lassen sich in eine Header-Datei exportieren und so anschließend in Firmware kompilieren.

 

Mit der integrierten DSO-Funktion ermöglicht MotorMind das Auffinden und Lösen von Fehlern und Problemen während des Prototyping und Testens. Mit DSO lassen sich Triggerpunkte für einen Daten-Trace setzen. Außerdem besteht Einblick in die Vektor-Engine der MCU. Bis zu acht VE- und Firmware-Parameter und Variablen lassen sich festhalten. Die DSO-Auflösung beträgt 50 s bei einer PWM-Frequenz von 20 kHz. Wie bei herkömmlichen DSOs ist auch ein Trigger bei steigenden und abfallenden Flanken sowie vor also auch nach dem Event möglich. Für längere Protokollierungszeiträume kann jeder „n-te“-Wert festgehalten werden (n<=256).

 

 


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