14.12.2017

Stromversorgungs-Drossel für PoC-Schnittstellenanwendungen

Murata hat die Drosseln der Serie LQW32FT für Power-over-Coax-Schaltungen (PoC) in Automotive-Anwendungen vorgestellt. Die PoC-Technik wird in zunehmendem Umfang für SerDes-Anwendungen (Serializer/Deserializer) in Automobil-Anwendungen eingesetzt. Ziel ist dabei die Gewichtsreduzierung, da für die Stromversorgung von Bordkameras und zur Übertragung von Daten von und nach diesen Kameras nur noch ein einziges Koaxialkabel benötigt wird.


Bild: Murata

In früheren PoC-Implementierungen waren nach Angabe von Murata mehrere Drosseln mit hoher und niedriger Impedanz erforderlich, um das Breitbandsignal am Prozessor der Schaltung zu handhaben und über eine große Bandbreite hinweg für eine hohe Impedanz zu sorgen, damit Signal und Stromversorgung separiert werden konnten.

 

Mit der LQW32FT-Serie von Murata kann eine einzige Drossel die vielen bisher erforderlichen Bauteile ersetzen. Die Drosseln der Serie LQW32FT zeichnen sich laut Hersteller durch gute Sättigungseigenschaften aus und bieten über einen Frequenzbereich von 4 MHz bis 1 GHz (47 µH) eine hohe Impedanz.

 

Der gegenwärtig angebotene Induktivitätswert im 1210-Format beträgt 47 µH (3,2mm x 2,5mm). Die Drossel ist für einen Umgebungstemperaturbereich von -55 °C bis +125 °C ausgelegt. 


 


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