20.10.2016

Spectrum: PXIe-Module für die Signalgenerierung von DC bis 400 MHz

Die PXIe Arbitrary Waveform Generatoren (AWG) der Serie M4x von Spectrum sind eine Lösung für automatisierte Testanwendungen, die eine schnelle und genaue Signalgeneration benötigen. Basierend auf dem modularen PXIe Messtechnik-Standard, beinhaltet die M4x.66 Serie fünf neue Modelle mit ein, zwei oder vier Kanälen.


Jeder Kanal ist 16-Bit-Digital/Analog-Wandler-Technologie ausgestattet wobei die verschiedenen Modelle eine maximale Taktrate von entweder 625 MS/s oder 1,25 GS/s aufweisen. Die Kombination aus hoher Auflösung und schnellen Ausgaberaten macht geeignet zur Generierung von präzisen und flexiblen Signalformen im Frequenzbereich von DC bis 400 MHz.



PXIe-Geschwindigkeit und Unterstützung

Die zwei Slot breiten 3U-Arbiträrgeneratoren haben ein PXIe x4 Gen 2 Interface, das die Datenübertragung der Signalformen in den internen 4 GByte Speicher mit einer Datenrate von bis zu 1,4 GByte/s erlaubt. Dank PXIe-Kompatibilität können die Module in jedem PXIe oder PXI Hybrid Steckplatz montiert werden. Dabei werden ebenso PXIe-spezifische Erweiterungen wie der PXIe/PXI Referenztakt, der Star-Trigger oder der Trigger-Bus voll unterstützt.



Wiedergabemodi

Um lange und komplexe Signalformen wiedergeben zu können verfügen die Generatorkarten über eine Reihe von integrierten Wiedergabemodi wie Einzelschuss, Loop, FIFO, Multiple Replay, Gated Replay oder Sequenzmodus. Im FIFO-Modus werden die Daten kontinuierlich über den PXIe-Bus aus dem PC-Speicher in den Speicher des AWG übertragen. Dabei können die Daten parallel zum Transfer ausgegeben werden.


Für weitere Flexibilität nutzen die D/A-Wandler eine präzise PLL-Schaltung, deren Referenztakt intern erzeugt oder extern eingespeist werden kann. Drei frontseitige universelle I/O-Anschlüsse geben Zugriff auf zusätzliche synchrone digitale Marker, asynchrone digitale I/O-Leitungen, Trigger-, Arm- oder Run-Status sowie den PLL-Referenztakt.



Geeignet für automatisierten Test

Die Waveform Generatoren sind für die Emulation von Signalen aus der realen Welt vorgesehen. Dazu erzeugen die programmierbaren Ausgangsverstärker Signalpegel von ±200 mV bis ±4 V (±5 V für 625 MS/s Modelle) in hochohmige Senken und ±100 mV bis zu ±2 V (±2,5 V für 625 MS/s Modelle) in 50 Ω terminierte Systeme.


Die 16-Bit-D/A-Umwandlung erlaubt eine feine Signalauflösung mit Details. Dabei liefern die Karten eine dynamische Signalleistung mit einem SNR (Signal to Noise Ratio) bis zu 72 dB, SFDR (Spurious Free Dynamic Range) bis 98 dB und NSD (Noise Spectral Density) bis zu -150 dBm/Hz.



Für Software-Entwickler ...

werden die SPCM-Treiber für Windows und Linux von Spectrum mitgeliefert. Neben den Treibern werden eine Reihe von Beispielen zur Verfügung gestellt, die verschiedene Aufzeichnungsfunktionen zeigen. Die mitgelieferten Beispiele stehen in Visual C++, Borland C++, Gnu C++, Visual Basic, VB.NET, Delphi, C#, J# und Python zur Verfügung. Zu den Karten bietet Spectrum die hauseigene Software SBench 6 an.


Mit der grafischen Oberfläche können alle Ausgabemodi und Hardwareeinstellungen vorgenommen werden. Daneben hat die Software eine Reihe von Funktionen für die Signalerzeugung, Datenanalyse und Dokumentation. Dazu gehört auch der Easy Generator mit dem einfache Standardsignale wie Sinus, Rechteck, Dreieck, Sägezahn oder SINC direkt erzeugt werden können. Genauso können Signale mit Formeln erzeugt werden oder von anderen Geräten wie Digitizern oder Oszilloskopen oder aus Softwareprogrammen importiert werden.


SBench 6 unterstützt gängige Dateiformate wie ASCII, Wave oder Binary. Die M4x.66 Serie ist ab sofort verfügbar und hat 2 Jahre Garantie. Alle Einheiten werden vor der Lieferung einem kompletten Funktionstest unterzogen und mit einer Firmenkalibrierung normalerweise innerhalb von zwei bis drei Wochen nach Bestellung versendet. Im Lieferumfang ist ein Paket von Treibern und SDKs sowie eine Basisversion von SBench 6. Technischer Support sowie die Software und Firmware-Updates sind kostenlos verfügbar.


 


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