18.04.2017

Seismischer Sensor

Omron Electronic Components Europe stellt den nach eigener Angabe weltweit kleinsten seismischen Sensor seiner Größenklasse vor, der speziell dafür ausgelegt ist, im Falle eines Erdbebens die Abschaltung potenziell gefährlicher oder leicht zu beschädigender Systeme auszulösen. Der D7S für die Messung spektraler Intensität wurde laut Omron in Hinblick auf die wachsende Anzahl autonomer IoT-Systeme entwickelt.


Bild: Omron Electronic Components Europe

Der Omron D7S kann Impulsgeräusche durch Vibrationen herausfiltern und reagiert so ausschließlich auf "echte" seismische Aktivität. Trotz seiner Abmessungen von 9,8mm x 10,9mm verfügt der Sensor über einen eigenen internen Speicher und eine I²C-Schnittstelle, so dass er sich in IoT-Geräte integrieren lässt. Denkbar geeignete Anwendungen und Einsatzgebiete sind Strom- und Gaszähler, drahtlose Sensoren, Industriesteuerungen, Schalttafeln für die Energieversorgung, Brandschutzanlagen, Heizgeräte und Gasöfen für private Haushalte, Chemiewerke, Autobahnen, Brücken, Tunnel, Straßen uvm..

 

Ein Hauptmerkmal des D7S ist seine Fähigkeit, zwischen wirklicher seismischer Aktivität durch ein Erdbeben und anderen Herkunftsquellen zu unterscheiden. Um hier zu unterscheiden, verwendet dieser Sensor Omrons Algorithmen zur Wertberechnung der Spektralintensität. Mit einem dreiachsigen Beschleunigungsmesser ausgestattet, berechnet der D7S auf Basis dieser Messungen den spektralen Intensitäts-Wert, um die Stärke eines Erdbebens einzuschätzen.

 

Omrons D7S ist ein SMD-Modul mit einem Stromverbrauch von 90 µA im Standby und 300 µA im Betrieb.


 


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