25.04.2017

Phoenix Contact kauft taiwanesische Etherwan Systems

Phoenix Contact übernimmt das taiwanesische Unternehmen Etherwan Systems, das in New-Taipeh ansässig ist und Ethernet-Kommunikationstechnik für die Automatisierungs-Branche entwickelt.


YT Yang, CEO bei Axiomtek, und Roland Bent, CTO Phoenix Contact, bei der Vetragsunterzeichnung (Bildquelle: Phoenix Contact)

Mit der Übernahme will die Phoenix Contact-Gruppe ihr Portfolio von Lösungen für IIoT- und Industrie-4.0-Anwendungen erweitern. Dafür wurde im Herbst 2016 bereits die kanadischen Perle Systems erworben.


Etherwan wurde 1996 in Kalifornien gegründet und hat seit 20 Jahren seinen Hauptsitz in New-Taipeh in Taiwan. Dort entwickeln, fertigen und vertreiben rund 170 Mitarbeiter Hardware-Komponenten wie Media-Konverter und Ethernet Switches für sogenannte Hardened Ethernet Solutions. Auch Software gehört zum Portfolio des Unternehmens. Das US Headquarter ist in Anaheim, Kalifornien, dort arbeiten mehr als 20 Menschen. Das Unternehmen gehörte seit 2005 zur Axiomtek Gruppe.


Phoenix Contact und Etherwan arbeiten bereits seit 15 Jahren zusammen. Begonnen wurde mit der Entwicklung eines Produktportfolios für die Ethernet-Nutzung in der industriellen Kommunikation. Diese Kooperation wird jetzt in der gemeinsamen Unternehmung intensiviert, um weitere Produktfamilien gemäß den Anforderungen von Industrie 4.0 auf den Markt zu bringen und zusammen das Kompetenzzentrum Netzwerktechnologie der Phoenix Contact-Gruppe auszuformen.



Die Firmierung ...

bleibt unverändert bestehen, ebenso wie die Standorte. In Taiwan ist die Nähe zu Chipherstellern, Technologielieferanten und anderen Produzenten von Bauelementen von Vorteil.


Der bestehende Aufsichtsrat wird um Jack Nehlig, President Phoenix Contact, Harrisiburg/USA sowie Martin Mueller, Vice President of the Unit I/O and Networks, Phoenix Contact, Bad Pyrmont/Deutschland sowie Marcus Boeker, Head of Acquisitions Phoenix Contact, Blomberg/Deutschland, erweitert. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der lokalen Investment Kommission Taiwan.


 


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