06.12.2017

Kyocera baut Fabrik für keramische Struktur-Komponenten in Japan

Eine neue Fabrik für die Produktion langlebiger Hochpräzisions-Komponenten zum Einsatz in Fertigungsanlagen für Halbleiter und LCDs errichtet Kyocera als Erweiterung seines Fabrikkomplexes in Kagoshima, Japan. Geplant ist eine Verdopplung der Produktionskapazitäten für feinkeramische Struktur-Komponenten.


Entwurf für die Fabrik (Bild: Kyocera)

Die Baumaßnahmen sollen bis Oktober 2018 abgeschlossen sein und werden die bestehende Fabrik um zusätzliche 29.232 Quadratmeter erweitern. Die neue Fläche ist für die Produktion von feinkeramischen Struktur-Komponenten vorgesehen, wie sie insbesondere von Unternehmen bei der Herstellung von Halbleitern und LCD-Panels (Flüssigkristall-Displays) verwendet werden.


Kyocera erwartet einen deutlichen Anstieg der Nachfrage nach Halbleitern und LCDs, da Entwicklungen wie das Internet of Things (IoT) und künstliche Intelligenz (AI) zu einem stark erhöhten Bedarf an der Hochgeschwindigkeits- und Hochkapazitäts-Verarbeitung von Daten führen.


Der Trend weg von Festplatten-basierten Speicherlösungen hin zu Halbleiter-Speichern und Solid-State-Disks (SSDs) steigert den Bedarf an Halbleiter-Verarbeitungsequipment. Überdies führt auch die zunehmende Verbreitung von High-Definition- (HD-) Displays in TV-Geräten und Smartphones zu einem erhöhten Bedarf an Anlagen, die bei der Produktion von Flachbildschirm-Panels benötigt werden.


Die neue Kyocera-Fabrik ist für die Herstellung von Bauelementen vorgesehen, die bei diesen und anderen hochpräzisen Produktionsprozessen eine Schlüsselrolle spielen. Das geplante Produktionsvolumen im ersten Jahr liegt bei zirka 22,5 Millionen Euro (3 Milliarden Japanische Yen) von Oktober 2018 bis März 2019.


 


--> -->