21.04.2017

Entwicklermodul für Echtzeit-Ethernet-Protokoll POWERLINK

Analog Devices, hat das von der unternehmenseigenen Deterministic Ethernet Technology Group (zuvor Innovasic) entwickelte RapID Platform Network Interface um das für industrielle Anwendungen ausgelegte Echtzeit-Ethernet-Protokoll POWERLINK erweitert.


Bild: Innovasic

Beim RapID Platform Network Interface können sich Entwickler entscheiden, ob sie die RapID-Plattform in ihre Anwendungen als Gesamtmodul oder sämtliche Einzelkomponenten des Moduls jeweils für sich in die Leiterplatte einbetten.

 

Das RapID Platform Network Interface fungiert als Controlled Node (CN) und enthält das POWERLINK Object Dictionary mit den Object Ranges, welche sowohl mit standardisierten Geräteprofilen als auch mit kundenspezifischen Herstellerkonfigurationen kompatibel sind. Die Netzwerk-Schnittstelle nutzt diese Merkmale, um Standardkomponenten wie beispielsweise I/O-Module, Encoder und Motorantriebe oder kundenspezifische Komponenten zu unterstützen. Auf diese Weise lässt sich die Netzwerk-Schnittstelle leicht an individuelle Kundenbedürfnisse anpassen und alle Daten, die für eine Anwendung benötigt oder durch diese generiert werden, können über POWERLINK abgebildet werden. Zusätzlich sind alle im POWERLINK Object Dictionary definierten Parameter über SDO-Kommunikation in der asynchronen Phase von POWERLINK verfügbar. Die Netzwerk-Schnittstelle umfasst auch einen Embedded Webserver. Anwender können so Netzwerk-Parameter und I/O-Daten über individualisierbaren Webserver-Inhalt betrachten, indem sie auch in der asynchronen Phase von POWERLINK die Bereitstellung von Kommunikations-IP-Frames nutzen.

 

Das RapID Platform Network Interface steht ab sofort als Entwicklungsmuster zur Verfügung. Vollständig zertifizierte Produktionsversionen sind ab Juni 2017 verfügbar. Die Netzwerk-Schnittstelle kann wahlweise mit UART Host Interface (RapID-NI V2011) oder mit einem parallelen Host Interface (RapID-NI V2111) bestellt werden.


 


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