10.11.2017

CXPI-Bus-Analyse-Option für Yokogawa-Scopes

Yokogawa erweitert die Optionen für seine DLM2000 und DLM4000 Oszilloskop-Serien um die Trigger- und Dekodiermöglichkeit für das CXPI-Kommunikationsprotokoll.


Bild: Yokogawa

CXPI - Clock Extension Peripheral Interface - ist eine serielle Automotive-Busschnittstelle die eine Lösung für Anwendungen bietet die bisher von den etablierten CAN- und LIN-Bussystemen bedient wurden. Durch die Verwendung einer Vielzahl von Sensoren und Mensch-Maschine-Schnittstellen in Fahrzeugen trägt der neue Bus zur Minimierung des Energieverbrauchs des Systems und zur Reduzierung des Fahrzeuggewichts bei, indem leichtere Komponenten, insbesondere in Kabelbäumen, verwendet werden.

 

Das CXPI-Protokoll ist ein Low-Speed-Low-Cost-Kommunikationsprotokoll, das die Anzahl der Kabel auf einfache Bauteile wie Schalter und Sensoren reduzieren kann. CXPI wurde 2015 unter der SAE J3076 als Kommunikationsbus für diverse Automobilanwendungen standardisiert. Der Bus verwendet eine Pulsweitenmodulation zur Übertragung der Daten über eine einzige Datenleitung mit 20 kbit/s. Die verwendeten Zeichen basieren auf UART.

 

Mit der CXPI-Option können die Oszilloskope der DLM-Serie CXPI-Frames in Echtzeit dekodieren und als farbkodierte Signale anzeigen, eine Listendarstellung der Dekodierergebnisse erstellen und die ausgewählten Telegramme aus der Liste im Zoomfenster darstellen. Nach der Erfassung kann das Bussignal anhand einer Reihe von speziellen Suchkriterien nach relevanten Ereignissen durchsucht werden.

 

Über die Auto-Setup Funktion wird das Eingangssignal automatisch analysiert, die Zeit- und Spannungsachse automatisch mit den richtigen Trigger-Einstellungen wie Schwellenwert, Bitrate und Triggertyp eingestellt und dann das dekodierte Ergebnis angezeigt.


 


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