05.12.2017

AMA-Studie: "Sensor Technologien 2022"

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik (AMA) veröffentlicht die Studie "Sensor Technologien 2022". Die Studie soll Interessierten einen vorausschauenden Einblick in technologische Trends bieten und bündelt Expertenwissen der AMA Mitglieder aus dem AMA Wissenschaftsrat und einiger Industrievertreter.


Bild: AMA

Die Verbandsstudie "Sensor Technologien 2022" berücksichtigt globale Anforderungen an Technologieentwicklungen sowie aktuelle Trends der Informations- und Kommunikationstechnik und deren Einfluss auf die Weiterentwicklung von Sensoren und Messtechnik. Zum Verständnis der bevorstehenden Entwicklungen zeigt die Studie einige neuartige Sensoranwendungen beispielhaft auf.

 

"Die Studie zeigt an einigen Beispielen, wie sich völlig neuartige Anforderungen und Einsatzgebiete für Sensoren ergeben", erläutert Roland Werthschützky (TU Darmstadt) Co-Autor und Herausgeber der AMA Studie. "Allerdings ist dazu häufig eine komplexe Kombination von innovativen Sensoren, Steuerung, Miniaturisierung der Komponenten und Integration notwendig."

 

Ein anderes Kapitel beleuchtet die Ausbau- und Verbindungstechnik (AVT) und Kontaktierungen, die funktionale Eigenschaften, die Zuverlässigkeit und die Herstellungskosten von Sensoren signifikant beeinflussen können. „Die Studie zeigt neue Trends in der Aufbau- und Verbindungstechnik von Sensoren auf“, sagt Jürgen Wilde (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg). „Unter anderem beobachten wir weiterhin eine große Dominanz von leiterplatten-basierten Systemen, monolithische Integration als Basis für extreme Größen- und Kostenreduktionen sowie eine Miniaturisierung durch sensortaugliche SMD und Chip-Scale-Packages.“

 

Weitere Themen der AMA Studie: Anforderungen an Sensorik, generelle Entwicklungstrends bei Sensoren, Sensorkomponenten und Fertigungstechnologien. Die Verbandsstudie soll Chancen neuartiger Technologie- und Anwendungsfelder aufzeigen und ist ab sofort gegen eine Schutzgebühr von 12,00 Euro auf der AMA Website erhältlich.


 


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